Die Zukunft von Perl
Auf Heise Open hat Susanne Schmidt ein Essay darüber veröffentlicht, wie es mit Perl weitergehen wird.
Die Autorin stellt darin fest, dass Perl in den Hintergrund gerückt ist. Dies ist aber nicht mit Verschwinden gleichzusetzen: Große Websites laufen seit Jahren auf Basis von Perl-Software, Perl-Communities bringen Einsteiger (die es nach wie vor gibt) und Experten zusammen, Konferenzen geben den Teilnehmern neue Impulse und die wichtige Gelegenheit zum Austausch.
Es ist nur still geworden um Perl. Schmidt zeigt auf, dass sich das auch auf dem Büchermarkt widerspiegelt; die Bestseller sind längst etablierte Werke.
Perl Version 6 ist seit Jahren der angestrebte nächste Meilenstein. "Seit viiielen Jahren", ergänzen die Kritiker. Schmidt ist optimistisch:
Für das Erscheinen von Perl 6 gibt es aber längst mehr als nur Silberstreifen am Horizont. Die Perl Foundation hat eine Spende von 200.000 US-Dollar erhalten und Patrick Michaud arbeitet wie ein Uhrwerk an Rakudo – dem Perl 6, das auf der Parrot Virtual Machine basiert.
Auch wenn inzwischen Ruby und Objective-C das Rampenlicht auf sich ziehen -- Perl liefert ohne Spektakel nach wie vor beachtliche Leistung jahrein, jahraus.
Perl ist für mich der Jopi Heesters der Programmiersprachen.

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